Steffen Graewer wurde 1968 in Rostock geboren. Der Pianist, Organist, Klavierpädagoge, Komponist und Autor
erhielt seinen ersten Klavierunterricht 1972 im Alter von vier Jahren am Konservatorium Rostock/Außenstelle der
Berliner Musikhochschule „Hanns Eissler“.
Prägendste Lehrer waren hier vor allem Ingrid Driesnack (Barock, Klassik, Romantik), Professor Karl - Heinz Will
(Klassik) und Axel Donner (Jazz, Komposition).
Mehrfacher Preisträger diverser DDR Klavierwettbewerbe.
Er unterrichtete 22 Jahre an der Hochschule für Musik und Theater Rostock Tonsatz, Gehörbildung und
Musikgeschichte und verließ sein Institut im Frühjahr 2016, um sich verstärkt dem Aufbau seiner privaten
Klavierschule sowie einer vermehrten Autorentätigkeit und dem damit verbundenem kompositorischen Schaffen zu
widmen.
Steffen Graewer gründete das Landesjugendjazzorchester MV, war mit ihm zweifacher Preisträger bei der ersten
Bundesbegegnung „JUGEND JAZZT“ in Düsseldorf und ist rege tätig in der pianistischen Nachwuchsförderung.
Schüler von ihm studierten in Rostock, Lübeck, Berlin, Dresden, Paris und New York.
Im Laufe seines Schaffens entstanden zahlreiche CD-Produktionen in den verschiedensten Besetzungen.
Steffen Graewer spielte mit Gunther Hampel, Jens Winther, Oscar Petersons Schlagzeuger Ed Thigpen, Anders
Bergcrantz, Thomas Franck, Jesper Bodilsen, Morten Lund u.v.a.
Zusammenarbeit u.a. mit der Schauspielerin Annett Renneberg und der deutschen Synchronstimme von Tom
Cruise, Stephan Schwartz.
Steffen Graewer ist neben seiner europaweiten Konzerttätigkeit in Klassik und Jazz regelmäßig zu Gast in Theatern,
leitet vornehmlich musikalische Schauspielproduktionen, war Gast u.a. der Norddeutschen Philharmonie Rostock
oder wurde kompositorisch verpflichtet.
2003 begegnete er in Wien Oscar Peterson. 2005 Gründung des eigenen Jazztrios mit Scott White (Bass, Kanada)
und Kay Lübke (Drums, Deutschland). Intensive Pflege des Bachschen Schaffens als Grundlagenphilosophie durch
Kammermusik und Solokonzerte.
Pflege des historischen und modernen Jazzklaviertrios und Weiterentwicklung rhythmischer sowie dynamischer
Komponente durch reduktives, transparentes und timebezogenes Harmoniespiel in Verbindung zur lyrischen Melodie.
Steffen Graewer verbindet in seinem Klavierspiel den Willen zur repertoireunabhängigen, spielerisch – musikalischen
Werkanalyse und Interpretation zwischen Barock und Jazz hin zum Swing mit der Sucht nach Klangschönheit, Kraft,
Transparenz, Kontrapunkt und Sehnsucht nach der Tonika. Er arbeitet an neuen Veröffentlichungen, Jazz- und
Klassikprojekten, Kammermusik, Klavier vierhändig, Kompositionen, Filmmusiken.
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Olga Graewer geb. Shishkova lebt seit 2014 in Rostock. Sie wurde 1988 in Krementschuk/Ukraine geboren.
Ihren ersten Klavierunterricht erhielt sie im Alter von sechs Jahren.
Sie durchlief eine insgesamt 19-jährige Ausbildung.
Hauptfach Klavier, Musiktheorie und Komposition in Krementschuk, Poltawa und Kharkiv.
Abschluss 2013 an der Universität der Künste in Kharkiv.
Ihre wichtigsten Lehrer waren Ela Trusova (Klavier), Valentina Drobjasgina (Komposition), Dr. Taras Krawzow
(Harmonielehre, Theorie)
Ihre ersten Kompositionen schrieb sie mit neun Jahren neben ersten Konzerten als Pianistin und ist mehrfache
Preisträgerin renommierter Kompositions- und Klavierwettbewerbe.
2003 ging sie an die Spezialschule für Musik in Poltawa bis 2007, danach zum Kompositions-, Theorie- und
Klavierstudium nach Kharkiv.
Olga Graewers Werke knüpfen an die Neoromantik und den Impressionismus an und führen sie mit eurasischen
Einflüssen fort.
Sie schrieb und schreibt Werke für Klavier, Kammermusik, Ensembles, Soloinstrumente mit Orchester und großes
sinfonisches Orchester.
Schüler von Olga Graewer sind Preisträger internationaler Kompositionswettbewerbe.